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Urlaub am Bauernhof
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Tschannerhof

Familie Larcher
Fraktion Elvas 1
I-39042 Brixen (BZ)
Südtirol - Italy
Tel: +39 328 4021997
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Roter Hahn – Urlaub auf dem Bauernhof in
Südtirol

Suedtirol

Eisacktal

 

Elvas – ein idyllisches Dörfchen auf dem Hochplateau

Der Name Elvas ist von lat. „ulva“ oder von einer älteren indog. Wurzel herzuleiten und bedeutet „Sumpfgras“, „bei der sumpfigen Wiese“.
Elvas liegt auf 814 m Meereshöhe und hat ca. 400 Einwohner. Es gehört zur Gemeinde Brixen. Vor der Zusammenlegung verschiedener Gemeinden im Jahre 1928 gehörte Elvas noch zur Gemeinde Natz/Schabs.
Unser Dorf liegt am nordöstlichen Rand oberhalb von Brixen, das man über eine Straße von Brixen oder über Natz und Raas erreichen kann. Die Landschaft ist geprägt von Wein und Obstbau, auch weil hier die verschiedenen Obstsorten, aufgrund der sonnigen Lage, besonders aromatisch gedeihen.

Die zahlreichen prähistorischen Funde in dieser Gegend weisen schon auf eine Besiedelung um etwa 1000 vor Christus hin.
Im Dorf gibt es seit 1911 eine Freiwillige Feuerwehr. Weiters gibt es auch noch den Glocken - Läuterverein, einen Kirchenchor und einen Freizeitverein.
Auch ein Kindergarten und eine Volkschule sind in Elvas vorhanden.

Dorf_ElvasBrixen-Elvas

 

Die Kirche von Elvas

Ein besonderer Stolz der Elvaser ist die Kirche, die auf die Hll. Aposteln Peter und Paul geweiht ist. Aufgrund ihrer Lage am Rande des Dorfes kann man sie vom gesamten Brixner Talkessel sehen.

Kirche_Elvas

Elvas gehört politisch zur Gemeinde Brixen, kirchlich aber zur Pfarre Natz.

Die Kirche von Elvas besteht seit ca. 990. Nach einem längeren Umbau wurde am 2. Juni 1698 die Kirche mit 3 Altären zu Ehren der Heiligen Petrus und Paulus (Hochaltar), Antonius (linker Seitenaltar) und Andreas (rechter Seitenaltar)vom Bischof Johann Franz von Khuen (1685-1702) geweiht.
Die Weihe - Urkunde mit eigenhändiger Unterschrift des Bischofs ist noch erhalten, sie befindet sich im Pfarrarchiv Natz.
Zwei Jahre später wurde die Kirche erneut restauriert und bekam eine neue Innenausstattung.

Kirche_Elvas_innenKirche_Elvas_innen2

Nach einem Fliegerangriff im Jahre 1944 wurde die Friedhofskapelle teils zerstört. Daher machten die Bewohner von Elvas das Gelöbnis, die Friedhofskapelle in ein dem Herzen Maria geweihtes Heiligtum umzuwandeln. In der Friedhofskapelle befindet sich dazu ein passendes Altarbild: Maria, die ihren Schutzmantel über das kriegsbedrängte Dorf ausbreitet.

Kirche_Altarbild_Kapelle

Neun Jahre später begannen erneut Restaurierungsarbeiten an Kirche und Friedhof und dauerten fast 13 Jahre an.

1992 wurde mit dem Abbruch der alten Glockenstuhl-Holzkonstruktion begonnen. Der neue Glockenstuhl ist für 6 Glocken vorgesehen, denn zu den drei alten im Jahr 1926 gegossenen Glocken wurden 3 neue bestellt. Die Elektrifizierung des Geläutes wurde erneuert.

Glocken_Elvas

Die feierliche Glockenweihe erfolgte am Pfingstmontag 1992. Eine der drei Glockenpatinnen war Siegfried´s Mutter Maria Larcher.

Glocken_Elvas_Oma

Die Kirche besitzt nun eine einzigartige Glockenläutanlage. Hier werden die sieben Glocken nicht nur elektrisch betätigt, sondern bei besonderen Anlässen werden sechs davon auch händisch geläutet. Hierfür gibt es seit 1993 einen eigenen Läuterverein, der sich aus 19 aktiven Mitgliedern zusammensetzt, die mit viel Elan die Tradition des händischen Läutens praktizieren. Auch Siegfried ist ein begeistertes und aktives Mitglied. Elvas gilt somit mit den sechs Glocken als das größte händisch betriebene Glockengeläute in Europa.

Jedes Jahr zur Patroziniumsfeier „Peter und Paul“ am 29. Juni, wird vom Läuterverein ein kleines Fest organisiert, bei dem eine hölzerne Glocke auch von den Festbesuchern händisch geläutet werden kann. Diese Attraktion ist auch bei verschiedenen anderen Festzügen in der Umgebung nicht mehr wegzudenken.

Glocken_altstadtfest_Brixen